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Julius-Rumpf-Preis 2026 für NDK in Wurzen

Der Julius-Rumpf-Preis 2026 wurde am 13. Juni im Dom zu Wurzen an das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) verliehen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt den langjährigen Einsatz des Vereins für Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Seit seiner Gründung im Jahr 1999 engagiert sich das NDK für eine demokratische Kultur in der Region und setzt sich gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung ein.

Die Laudatio hielt der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse. Er betonte die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements für eine lebendige Demokratie und würdigte das NDK als einen „geschützten Ort der Demokratiearbeit“. Demokratie lebe von „Engagement, Einmischung und fairem Streit“ – Werte, für die sich das Netzwerk seit vielen Jahren in Wurzen und der Region einsetzt.

Der Julius-Rumpf-Preis wird alle zwei Jahre in Erinnerung an den gradlinigen Widerstand von Julius Rumpf in Zeiten des Nationalsozialismus verliehen.

Bild v.l.n.r.: Melanie Haller (NDK), Martina Glass (Vorsitzende NDK), Miachael Karg (Stellvertrender Vorsitzender der Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung e.V.), Johannes und Dr. Eberhard Rumpf (Urenkel und Enkel des Stifters Julius Rumpf)

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Für Toleranz, gewaltfreie Konfliktlösungen, Mitmenschlichkeit und Versöhnung.
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