Julius-Rumpf-Preis geht an Gruppe "beherzt"

Herzlichen Glückwunsch an die Gruppe "beherzt", die den diesjährigen Julius-Rumpf-Preis erhalten hat.

In einer Zeit, in der gesellschaftliches Engagement und demokratische Werte immer wichtiger werden, zeigt das Wirken der Gruppen "beherzt" exemplarisch auf, wie aus Aufmerksamkeit, gepaart mit Sachverstand und Engagement, wichtige Erkenntnisse und Veränderungen entstehen können. Ihr Einsatz für ein solidarisches Miteinander und die Stärkung demokratischer Prinzipien ist ein Beispiel dafür, wie man demokratiefeindlich gesinnten Kräften Grenzen aufzeigen kann.

Der Julius-Rumpf-Preis wird alle zwei Jahre in Erinnerung an den gradlinigen Widerstand von Julius Rumpf in Zeiten des Nationalsozialismus verliehen.
Julius-Rumpf-Stiftung

Bild: Jochen Quast


#Bildung_ist_stark - gleiche Chancen für alle

DiaStart feiert dieses Jahr 10. Geburtstag.

 

Anstatt einer traditionellen Jubiläumsfeier wollen wir akute Not zu lindern und gleichzeitig das Recht von Jugendlichen auf Bildung in den Fokus rücken.

    Ende März sind mit unserer Jubiläumskampagne #Bildung_ist_stark - gleiche Chancen für alle gestartet und unterstützen mit 10 Koffern voller Bildung Bildungsprojekte in Hessen.
     

    Die erste Ausschreibungsrunde ist beendet - in Kürze stellen wir hier die ersten geförderten Projekte vor.
     

    Gemeinsam gestalten wir eine Zukunft, in der Bildung für alle zugänglich und stärkend ist.

     

    Alles Wichtige zu unserer Jubiläumskampagne finden Sie hier:

    DiaStart- Sonderseite

     

     


    Armut hat viele Gesichter

    Die Armut in Hessen ist ein sehr ernstes Thema, das immer mehr Menschen betrifft. Ca. 20 Prozent der Menschen in Hessen gelten als einkommensarm, das sind mehr als 1,1 Millionen Menschen. Besonders alarmierend ist die Kinderarmut, wovon fast ein Viertel aller Minderjährigen in Hessen betroffen ist.

    Mit der steigenden Armut steigt auch die Zahl der Menschen, die eine diakonische Beratungsstelle aufsuchen. Um der oftmals krisenhaften Lebenslage in den Familien entgegenzuwirken bedarf es gezielter Unterstützungsangebote, die zeitnah und an individuellen Bedarfen orientiert sind.

    In der Karwoche 2024 hatten wir gemeinsam mit der Diakonie Hessen den Blick auf das Thema Armut gerichtet. Wo zeigt sich Armut in Hessen ganz besonders? Welche Unterstützungen gibt es?

     

    Für alle, die von Armut betroffen sind, ist es schwer ihren Alltag zu bewältigen. 

    Mit der Aktion  #nichtuntergehen des Stiftungsfonds DiaKids werden soziale Angebote ermöglicht, um Kinder emotional und körperlich zu stärken. Für armutsbetroffene Mütter und Väter, die durch steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten besonders getroffen und oft zusätzlich gesundheitlichen belastet sind, kann die Teilnahme an einer Mutter- bzw. Vater-Kind Kur gesichert werden. Zudem wird die Beratungsarbeit der Müttergenesung unterstützt. Auch Einzelfallhilfen für geflüchtete und zugewanderte Menschen in prekären Lebenssituationen werden mit der Kollekte geleistet. Und es werden Nothilfe-Maßnahmen unterstützt, um im Katastrophenfall wichtige Angebote aufrechtzuerhalten. Kein Mensch soll in einer Notsituation alleingelassen werden.

    Hier können Sie unsere Arbeit für Kinder in Armut mit einer Spende direkt unterstützen.


    Akutkrankenhäuser vor Herausforderung

    Die Zahl von älteren Patienten, die aufgrund von Demenz kognitiv eingeschränkt sind, stelllt Akutkrankenhäsuer  vor große Herausforderungen. Mit dem Projekt "Demenzsensibles Krankenhaus" haben die Frankfurter Diakoniekliniken eine verbesserte Versorgung dieser Patienten im Blick. Neben der Ausrichtung der Räumlichkeiten auf diese Patientengruppe und die Qualifizierung der Mitarbeitenden ist auch das Einbeziehen der Angehörigen von enormer Bedeutung. Die Einrichtung einer Telefonsprechstunde, Seminare für Angehörige und auch ein Schulungsvideo zum Thema "Demenz und Delir" sind hier geplant. Unterstützt werden die Angebote für Angehörige durch den Stiftungsfonds DiaDem.

    Stiftungsfonds DiaDem


    Hausfliesenbruch? Ist das Kunst?

    Fliesen - von wohnungslosen Menschen gestaltet - wurden Mitte Februar an Wiesbadener Häuserfassaden angebracht.

    Erste Stationen waren Tillys Café Walz das Gemeindehaus der Ringkirche, und das Haus der Wohnungswirtschaft. Die erste Fliese wurde im Beisein des obdachlosen Künstlers Markus Meißner angebracht, der sein Kunstwerk vorstellte, Einblick in sein Leben gab und anderen Menschen Mut machte. Unterhalb jeder Fliese ist ein QR Code angebracht mit Informationen zu Künstler und Intentionen.

    "Wir haben als Stiftungsfonds DiaCasa das Projekt sehr gerne unterstützt, weil Kunst im öffentlichen Raum besonders gut dafür geeignet ist, auf das Problem Obdachlosigkeit, dass es in einem reichen Land wie Deutschland gar nicht geben sollte, aufmerksam zu machen, insbesondere auch weil die Fliesen von Betroffenen selbst gestaltet wurden und an vielen Orten in Wiesbaden zu sehen sind", so Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Mitglied des Beirates DiaCasa.

    Danke an alle Projektbeteiligten allen voran der Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie Wiesbaden, die dieses tolle Projekt initiert und mit viel Engagement begleitet haben.


    Stiftungsfonds DiaCasa  Infos zum Projekt   Flyer zur Austellung


    (Für)sorge am Lebensende

    Im Titel »(Für)Sorge am Lebensende« sind sowohl das Wort Sorge als auch das Wort Fürsorge enthalten. Für die angemessene Begleitung von Menschen am Lebensende ist es wichtig, ihre Sorgen und Ängste wahrzunehmen, ihnen zuzuhören und sich von ihnen erzählen zu lassen, was sie brauchen, um gut leben zu können.

    Die Handreichung soll dazu dienen, einen Überblick über die Vielfalt in der hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung zu bekommen.
    Unterstützt wurde die Broschüre vom Stiftungsfonds Diadieu.

    Stiftungsfonds Diadieu

    Download

    Printausgabe anfordern

     


     

    Gute Projekte fördern.
    Vorsorgen für die Zukunft.
    Menschen zum Mitmachen gewinnen.
    Und nicht zuletzt: Bedürftigen und
    benachteiligten Menschen beistehen
    und damit Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

    Das nennen wir: Sinn stiften.

    Zahlen - Daten - Fakten


    Mehr als 4,67 Millionen Euro konnten unsere Stiftungen bisher für soziale Projekte und Einzelfallhilfen zur Verfügung stellen.

    Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch an unsere Stifter und Spender, die die Arbeit unserer Stiftungen seit vielen Jahren unterstützen.

    Ohne sie hätten wir nicht so viel Gutes tun können.

    Mehr über unsere Arbeit finden Sie übrigens auch im aktuellen Stifterbrief