Armut hat viele Gesichter

Die Armut in Hessen ist ein sehr ernstes Thema, das immer mehr Menschen betrifft. Ca. 20 Prozent der Menschen in Hessen gelten als einkommensarm, das sind mehr als 1,1 Millionen Menschen. Besonders alarmierend ist die Kinderarmut, wovon fast ein Viertel aller Minderjährigen in Hessen betroffen ist.

Mit der steigenden Armut steigt auch die Zahl der Menschen, die eine diakonische Beratungsstelle aufsuchen. Um der oftmals krisenhaften Lebenslage in den Familien entgegenzuwirken bedarf es gezielter Unterstützungsangebote, die zeitnah und an individuellen Bedarfen orientiert sind.

In der Karwoche haben wir gemeinsam mit der Diakonie Hessen den Blick auf das Thema Armut gerichtet. Wo zeigt sich Armut in Hessen ganz besonders? Welche Unterstützungen gibt es?

 

Für alle, die von Armut betroffen sind, ist es schwer ihren Alltag zu bewältigen. 

Mit der Aktion  #nichtuntergehen des Stiftungsfonds DiaKids werden soziale Angebote ermöglicht, um Kinder emotional und körperlich zu stärken. Für armutsbetroffene Mütter und Väter, die durch steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten besonders getroffen und oft zusätzlich gesundheitlichen belastet sind, kann die Teilnahme an einer Mutter- bzw. Vater-Kind Kur gesichert werden. Zudem wird die Beratungsarbeit der Müttergenesung unterstützt. Auch Einzelfallhilfen für geflüchtete und zugewanderte Menschen in prekären Lebenssituationen werden mit der Kollekte geleistet. Und es werden Nothilfe-Maßnahmen unterstützt, um im Katastrophenfall wichtige Angebote aufrechtzuerhalten. Kein Mensch soll in einer Notsituation alleingelassen werden.

 

Auch in den sozialen Medien haben wir uns dem Thema gewidmet - einfach mal vorbeischauen

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Hier können Sie unsere Arbeit für Kinder in Armut mit einer Spende direkt unterstützen.


Wir suchen Ihr Projekt!

DiaStart feiert dieses Jahr 10. Geburtstag.

Anstatt einer traditionellen Jubiläumsfeier möchten wir diese Gelegenheit nutzen, um mit den bereitgestellten Mitteln akute Not zu lindern und gleichzeitig das Recht von Jugendlichen auf Bildung in den Fokus zu rücken.

    Wir starten mit unserer Jubiläumskampagne #Bildung_ist_stark - gleiche Chancen für alle am 20. März 2024 und unterstützen mit 10 Koffern voller Bildung Bildungsprojekte in Hessen.
     

    Wir freuen uns auf Ihre Projektideen und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Antragstellung!
     

    Gemeinsam gestalten wir eine Zukunft, in der Bildung für alle zugänglich und stärkend ist.

     

    Alles Wichtige zu unserer Jubiläumskampagne finden Sie hier:

    Ausschreibung

    Antragsformular

    DiaStart- Sonderseite

     

     


    Helmut-Simon-Preis 2023

    Das Projekt „Theater Inklusiv“ des Altenpflegeheims Martinsstift in Mainz (Mission Leben) wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.


    Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns, dass unser Stiftungsfonds DiaDem durch eine finanzielle Unterstützung zum Gelingen des Projektes beigetragen hat.

     

    Das Theaterprojekt will zeigen, dass verschiedene Generationen, Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam Kultur schaffen und leben, Ausdruck und Sprache finden und sie „aus dem Schatten treten“, aus passiver, auch depressiver Haltung, um andere und sich selbst zu bereichern. Der Wert des einzelnen, auch besonders des beeinträchtigten Menschen soll durch das kulturelle Projekt „zum Strahlen“ auf der Bühne sichtbar gemacht werden, auch, um anderen Mut, Anstoß und Zuversicht zu geben.

    Einen tollen Einblick in das Projekt bietet auch die Reportage des SWR 

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    Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen spendet für den Stiftungsfonds DiaKids

    60.000 Euro zur Förderung benachteiligter Familien

    Insgesamt 60.000 Euro übergab Stefan G. Reuß, Geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (SGVHT), bei einer symbolischen Scheckübergabe in Kassel an den Stiftungsfonds DiaKids der Stiftung Diakonie Hessen. Damit werden Projekte gefördert werden, die die Lebenssituation benachteiligter Familien spürbar verbessern.

    „Kinderarmut geht uns alle an, Kinder sind unsere gemeinsame Zukunft, daher unterstützen wir die Kampagne #nichtuntergehen – Stark gegen Kinderarmut des Stiftungsfonds DiaKids gerne gemeinsam mit den hessischen Sparkassen“, betonte der SGVHT-Präsident, Stefan G. Reuß. „Wir freuen uns über diese großzügige Zuwendung, mit der wir gezielt Projekte für benachteiligte Familien in unseren Einrichtungen der Diakonie voranbringen möchten“, bedankte sich Claudia Brinkmann-Weiß, Vorständin der Stiftung Diakonie Hessen, während der Scheckübergabe. Mit dem Fonds DiaKids will die Stiftung Diakonie Hessen vielfältige Projekte unterstützen, die unmittelbar bei betroffenen Familien ankommen. Dabei werden oftmals Lücken geschlossen, die durch eine nicht ausreichende Finanzierung von Maßnahmen entstehen.

    Eines der etwa 15 Projekte, die aus den Mitteln des SGVHT gefördert werden, ist das Café Zuflucht in der Kasseler Südstadt. Zahlreiche Ehrenamtliche und Akteur*innen im Stadtteil engagieren sich hier seit seiner Gründung im Jahr 2015, um Teilhabe zu ermöglichen und Inte­gration zu fördern. Ganz konkret werden im Rahmen der DiaKids-Kampagne #nichtuntergehen Schwimmangebote für geflüchtete Kinder und ihre Familien unterstützt. „Wir sind sehr froh, dass wir dank der DiaKids-Förderung ein Bewegungsangebot ermöglichen können, das nicht nur Spaß macht, sondern auch für Sicherheit beim Schwimmbadbesuch sorgt “, hob Tamara Morgenroth, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Region Kassel, dem Träger dieser Einrichtung, bei der Spendenübergabe hervor. Das Café Zuflucht wird aus der Gesamtzuwendung mit einem Betrag von 5.000 Euro unterstützt.

    Stiftungsfonds DiaKids
    Kampagne #nichtuntergehen


    Akutkrankenhäuser vor Herausforderung

    Die Zahl von älteren Patienten, die aufgrund von Demenz kognitiv eingeschränkt sind, stelllt Akutkrankenhäsuer  vor große Herausforderungen. Mit dem Projekt "Demenzsensibles Krankenhaus" haben die Frankfurter Diakoniekliniken eine verbesserte Versorgung dieser Patienten im Blick. Neben der Ausrichtung der Räumlichkeiten auf diese Patientengruppe und die Qualifizierung der Mitarbeitenden ist auch das Einbeziehen der Angehörigen von enormer Bedeutung. Die Einrichtung einer Telefonsprechstunde, Seminare für Angehörige und auch ein Schulungsvideo zum Thema "Demenz und Delir" sind hier geplant. Unterstützt werden die Angebote für Angehörige durch den Stiftungsfonds DiaDem.

    Stiftungsfonds DiaDem


    Hausfliesenbruch? Ist das Kunst?

    Fliesen - von wohnungslosen Menschen gestaltet - wurden Mitte Februar an Wiesbadener Häuserfassaden angebracht.

    Erste Stationen waren Tillys Café Walz das Gemeindehaus der Ringkirche, und das Haus der Wohnungswirtschaft. Die erste Fliese wurde im Beisein des obdachlosen Künstlers Markus Meißner angebracht, der sein Kunstwerk vorstellte, Einblick in sein Leben gab und anderen Menschen Mut machte. Unterhalb jeder Fliese ist ein QR Code angebracht mit Informationen zu Künstler und Intentionen.

    "Wir haben als Stiftungsfonds DiaCasa das Projekt sehr gerne unterstützt, weil Kunst im öffentlichen Raum besonders gut dafür geeignet ist, auf das Problem Obdachlosigkeit, dass es in einem reichen Land wie Deutschland gar nicht geben sollte, aufmerksam zu machen, insbesondere auch weil die Fliesen von Betroffenen selbst gestaltet wurden und an vielen Orten in Wiesbaden zu sehen sind", so Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Mitglied des Beirates DiaCasa.

    Danke an alle Projektbeteiligten allen voran der Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie Wiesbaden, die dieses tolle Projekt initiert und mit viel Engagement begleitet haben.


    Stiftungsfonds DiaCasa  Infos zum Projekt   Flyer zur Austellung


    DiaStart unterstützt beeindruckendes Schulgarten-Projekt

    Der Lebensraum der Schüler*innen in der Frankfurter Innenstadt ist geprägt von innerstädtischem Konsumangebot, einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit und starkem Verkersaufkommen, einer hohen Bevölkerungsdichte sowie einem problembeladenen innerstädtischen Umfeld. 90 Prozent der Schüler der Börne-Schule haben einen Migrationshintergrund und die Eltern der Schüler*innen befinden sich überwiegend in Niedriglohn-Arbeitsverhältnissen oder leben von Sozialleistungen.
    Die häusliche Situation vieler Schüler*innen und die Corona-Pandemie haben nochmals deutlich gemacht, dass ein Stressabbau in der Natur immer dringlicher wird und unumgänglich ist. Das Schulgarten-Projekt am Bornheimer Hang bietet den Schüler*innen auf 2000 qm einen ganzheitlichen und geschützten Entwicklungsraum, in dem sie ihre körperlichen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten entdecken, entfalten und entwickeln können. Der Stiftungsfonds DiaStart unterstützt das Projekt, das inzwischen von drei Frankfurter Schulen genutzt wird. Im Mai 2023 besuchte der Beirat den Schulgarten und war begeistert von diesem beeindruckenden Engagement.

    Stiftungsfonds DiaStart


    (Für)sorge am Lebensende

    Im Titel »(Für)Sorge am Lebensende« sind sowohl das Wort Sorge als auch das Wort Fürsorge enthalten. Für die angemessene Begleitung von Menschen am Lebensende ist es wichtig, ihre Sorgen und Ängste wahrzunehmen, ihnen zuzuhören und sich von ihnen erzählen zu lassen, was sie brauchen, um gut leben zu können.

    Die Handreichung soll dazu dienen, einen Überblick über die Vielfalt in der hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung zu bekommen.
    Unterstützt wurde die Broschüre vom Stiftungsfonds Diadieu.

    Stiftungsfonds Diadieu

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    Gute Projekte fördern.
    Vorsorgen für die Zukunft.
    Menschen zum Mitmachen gewinnen.
    Und nicht zuletzt: Bedürftigen und
    benachteiligten Menschen beistehen
    und damit Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

    Das nennen wir: Sinn stiften.

    Zahlen - Daten - Fakten


    Mehr als 4,67 Millionen Euro konnten unsere Stiftungen bisher für soziale Projekte und Einzelfallhilfen zur Verfügung stellen.

    Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch an unsere Stifter und Spender, die die Arbeit unserer Stiftungen seit vielen Jahren unterstützen.

    Ohne sie hätten wir nicht so viel Gutes tun können.

    Mehr über unsere Arbeit finden Sie übrigens auch im aktuellen Stifterbrief