Demenz. Genau Hinsehen!

Veranstaltung zum Welt-Alzheimer-Tag 2021

Menschen mit Demenz wollen selbstbestimmt leben, sich aktiv einbringen und mit einbezogen werden. Welche Möglichkeiten gibt es, miteinander zu gestalten und sich kulturell und gesellschaftlich einzubringen, um teilhaben zu können? Das Singen ist ein wunderbares Beispiel, um einen Zugang zu Menschen mit Demenz zu erlangen. Für die therapeutische Wirkung von Musik auf Menschen mit Demenz gibt es einige empirische Hinweise. Dennoch ist noch wenig erforscht, welche Effekte Musik und musiktherapeutische Interventionen bei Demenzerkrankungen im Einzelnen auslösen – wie etwa regelmäßiges Singen in einem Chor. Die abgeschlossene Studie des Arbeitsbereichs Altersmedizin (Leitung: Prof. Dr. Johannes Pantel) am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt füllt hier eine Lücke. Die Studie ist eingebettet in die vierteilige ZDF-Produktion „Unvergesslich: Unser Chor für Menschen mit Demenz“. Im Rahmen der Veranstaltung hat Professor Pantel, Beiratsvorsitzender des Stiftungsfonds DiaDem, hierzu einen Einblick gegeben.

Hier geht's zum Stiftungsfonds DiaDem


Eine Wohnung ist nicht alles, aber ohne Wohnung ist alles nichts!

In Hessen leben Schätzungen zufolge etwa 3.000 Menschen dauerhaft im Freien. Sie gehören zu den großen Verlierern der Gesellschaft. Für sie gibt es kaum Chancen eine bezahlbare Wohnung zu finden – zu groß ist der Wohnungsmangel.

Zum Tag der Wohnungslosen am 11. September bieten die Diakonie Hessen und ihre Mitgliedseinrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe Einblicke in das Leben auf der Straße.

 

Die Stiftung Diakonie Hessen engagiert sich mit dem jungen Stiftungsfonds DiaCasa, um Menschen ein Zuhause zu geben und menschenwürdiges Leben zu ermöglichen z.B. durch:

  • Notfallhilfen in der Winterzeit 

  • Ambulanzen zur medizinischen Versorgung

  • Wohnungssicherungsfonds (Darlehen für Kautionszahlungen)

  • Förderung nachhaltiger Projekte wie  „Housing First“

Foto:© Stefan Gillich

Stiftungsfonds DiaCasa  Themenseite der Diakonie Hessen


Etuis-Mertl unterstützt DiaKids-Kampagne gegen Kinderarmut

250 Schulranzen wurden in Kassel zur Unterstützung der Kam­pagne #reinwachsen – Stark gegen Kinderarmut übergeben. Möglich wurde dies durch das besondere Engagement des Kasseler Familienunternehmen Etuis-Mertl. „Kinder, die von Armut betroffen sind, brauchen gerade jetzt unsere Unterstützung. Die Kampagne #reinwachsen des Stiftungs­fonds DiaKids setzt an der richtigen Stelle an: Sie hilft, die Alltagsnot von Kindern und ihren Eltern zu mindern." betonte Martina Pape, Geschäftsführerin Etuis-Mertl GmbH & Co. KG.
Verteilt werden die Ranzen über das Netzwerk des Diakonischen Werkes Region Kassel. “In den Ambulanten Erzie­hungshilfen, der Sozialberatung und auch an den Ausgabestellen der Tafeln begegnet uns die Not von Kindern aus von Armut betroffenen Familien immer wieder. Aus Erfahrung wissen wir, dass Bildung hier ein wichtiger Schlüssel für den Weg aus der Armut ist,“ erläuterte die Leiterin des Diakonischen Werkes Region Kassel, Pfarrerin Tamara Morgenroth, bei der Spendenüber­gabe.
Hier geht's zur Pressemitteilung. Hier geht's zu #reinwachsen


Mit Lerncoaching Wissenslücken schließen

Nicht alle Kinder und Jugendliche haben durch ihre familiäre Situation die gleichen Bildungschancen. Schüler*innen mit Lernschwierigkeiten und aus sozial benachteiligten  Familien wurden durch Homeschooling doppelt benachteiligt. Durch gezielte Lernpatenschaften können Wissenslücken aufgearbeitet werden. Möglich wird dies dank Unterstützung durch DiaStart z.B. an der Frankfurter Hallgartenschule. Mit dem Projekt "Lerncoaching" haben die Schüler*innen in zielgerichteter Einzel- und Gruppenförderung die Möglichkeit, entstandene Lücken zu schließen und bestehende Fähigkeiten zu stärken. Und was meinen die Schüler dazu? "Voll cool !".

Stiftungsfonds DiaStart



(Für)sorge am Lebensende

Im Titel »(Für)Sorge am Lebensende« sind sowohl das Wort Sorge als auch das Wort Fürsorge enthalten. Für die angemessene Begleitung von Menschen am Lebensende ist es wichtig, ihre Sorgen und Ängste wahrzunehmen, ihnen zuzuhören und sich von ihnen erzählen zu lassen, was sie brauchen, um gut leben zu können.

Die Handreichung soll dazu dienen, einen Überblick über die Vielfalt in der hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung zu bekommen.
Unterstützt wurde die Broschüre vom Stiftungsfonds Diadieu.

Stiftungsfonds Diadieu

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Gute Projekte fördern.
Vorsorgen für die Zukunft.
Menschen zum Mitmachen gewinnen.
Und nicht zuletzt: Bedürftigen und
benachteiligten Menschen beistehen
und damit Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Das nennen wir: Sinn stiften.

Zahlen - Daten - Fakten


Mehr als 3,83 Millionen Euro konnten unsere Stiftungen bisher für soziale Projekte und Einzelfallhilfen zur Verfügung stellen. Allein im Jahr 2020 konnte wir mit mehr als 285.000 Euro unsere Förderpartner unterstützen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch an unsere Stifter und Spender, die die Arbeit unserer Stiftungen seit vielen Jahren unterstützen. Ohne sie hätten wir nicht so viel Gutes tun können.

Mehr über unsere Arbeit finden Sie übrigens auch im aktuellen Stifterbrief