Stiftung pour les malades

Aus Dankbarkeit für Hilfe in schwerer Zeit hat die Ökumenische Diakoniestation Friedrichsdorf im Jahr 2006 eine Geldspende verbunden mit der Idee einer Stiftung zur Förderung ihrer Alten- und Krankenpflege erreicht. Die Stiftungsgründung wurde am 16. September 2006 gefeiert. Eingedenk dessen, dass die Tradition der diakonischen Krankenpflege in der Hugenottengründung Friedrichsdorf bis in deren Französisch sprechende Zeit zurück reicht, gab man der Stiftung den Namen „Stiftung pour les malades“ (für die Kranken).

Die Stiftung will denjenigen Menschen in Friedrichsdorf qualifizierte ambulante Pflege, unterstützende Begleitung und kompetente Beratung zuteilwerden lassen, die der speziellen Hilfe bedürfen, aber das hierfür ausreichende Geld nicht aufbringen können. Dies soll u. a. durch die materielle und ideelle Förderung entsprechender Dienste der Ökumenischen Diakoniestation Friedrichsdorf ermöglicht werden.

Bitte helfen Sie durch Spenden oder Zustiftungen, die Krankenpflege und Betreuung von alten Menschen in Friedrichsdorf zu unterstützen! 


Stiftungsbeirat

Maik Henkes
Vorsitzender
Erika Becker
stellvertretende Vorsitzende
Günter K. Apel
Norbert Fischer
Michael Pauly
Claus Ramm

Kontakt

Stiftung pour les malades
c/o Ökumenische Diakoniestation Friedrichsdorf
Cheshamer Straße 51
61381 Friedrichsdorf
Telefon: 06172 598830-0
Telefax: 06172 598830-30
E-Mail: stiftung (at) sinn-stiften.de


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Hinweise für Antragsteller

Förderantrag pour les malades


Bankverbindung

Evangelische Bank eG
IBAN: DE21 5206 0410 1004 1214 14
BIC: GENODEF1EK1


Informationen

Diakoniestation Friedrichsdorf



Sinn stiften

Der Hund als Helfer - Freund und Begleiter in der Therapie

Freitag, den 17.05.2019 um 18.00 Uhr im Waldkrankenhaus Köppern

Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard

 

mit:

 

Holger Weinert (HR), Renate Eckhardt (Lehrerin), Detlef Pecha (Hundeführer), Sigrun Fischbach (Diakoniestation), 

Sylvia Podßus (K9® Suchhunde), Norbert Reiferscheid (K9® Suchhunde) 

 

Bild: © AlexeyR  iStockphoto

Mehr Zeit für die Pflege

Bei der Pflege und Versorgung schwerstkranker Menschen besteht oft ein höherer Zeitaufwand, als über die Sozialkassen zu refinanzieren ist. Dank der Unterstützung unserer Stiftung pour les malades werden diese diakonischen Leistungen ermöglicht. Damit den Pflegenden mehr Zeit für die Pflege, Versorgung und Gespräche mit Patienten und Angehörigen bleibt. Bild: © Sabine van Erp

10 Jahre Stiftung pour les malades

Fast 2 Millionen Demenzkranke in Deutschland, Tendenz steigend.
Wie aber nähere ich mich dementen Menschen, wie begleite ich sie angesichts ihrer fortschreitenden Persönlichkeitsveränderung?
Um Antworten zu präsentieren und zu diskutieren hat die Stiftung, statt zur Jubiläumsfeier, am 4. November 2016 zu einer literarisch-medialen Reise in eine unbekannte Zukunft eingeladen. Der Abend im Waldkrankenhaus Köppern (Vitos Klinik), in dem seinerzeit auch der Nervenarzt Alzheimer gearbeitet haben soll, stand unter dem Motto: „Humor trotz(t) Demenz“.
Unter der einfühlsamen Moderation von Meinhard Schmidt-Degenhard (HR) rezitierten HR Hörfunk- und Fernsehmoderator Jörg Bombach, der dreifache Schwimm-Olympiasieger Michael Groß, HR Moderatorin Beate Jakobi und Landrat Ulrich Krebs Literatur, die aus wissenschaftlicher (z.B.: Innenwelten der Demenz von Udo Baer) und biografischer Sicht (z.B.: Der alte König im Exil von Arno Geiger) die Krankheit behandelt. Wir danken den Beteiligten für ihre honorige unentgeltliche Mitwirkung.
Ausschnitte von anrührenden Filmen zum Thema (z.B.: Small world mit Gerard Depardieu) zeigten auf, dass, indem wir Humor zulassen, etwas Unabänderliches leichter wird.
Heißt es doch: „Humor ist wenn man trotzdem lacht“. Dieses „trotzdem“ verbindet Schwäche und Stärke auf ganz eigentümliche Weise. An diesem Abend konnten die etwa 150 Besucher im voll besetzten Festsaal der Klinik Humor trotz Demenz entdecken – manchmal auch „Humor trotz(t) Demenz“. 
Im Rahmen der Benefizveranstaltung durfte die Stiftung insgesamt rund 4000 EUR an Spenden für ihre Arbeit vereinnahmen.

EPAF - Entlastung pflegender Angehöriger in Friedrichsdorf

Das innovative Projekt EPAF soll zum einen pflegende Angehörige entlasten und zum anderen Pflegebedürftigen einen „Tapetenwechsel“ ermöglichen. Pflegebedürftige in Friedrichsdorf werden zweimal wöchentlich von zu Hause abgeholt und in der Diakoniestation von Fachkräften und Ehrenamtlichen betreut. Bei Kaffee und Kuchen wird erzählt, gespielt und gesungen – je nach individueller Leistungsfähigkeit. In diesen jeweils drei Stunden vergessen die Gäste fast ihre körperlichen Beschwerden; ihre Dankbarkeit für diese Auszeiten ist anrührend. Die pflegenden Angehörigen haben während dieser Zeit Gelegenheit, Dinge zu erledigen oder sie nutzen diesen Freiraum zum nötigen Ausspannen. Das Projekt EPAF richtet sich auch an Menschen mit Demenzerkrankungen. Die Ökumenische Diakoniestation Friedrichsdorf als Träger dieses Angebots ist ein geprüfter ambulanter Pflegedienst mit einer über 100-jährigen Tradition in Friedrichsdorf. Sie ist einem christlich-humanistischen Leitbild verpflichtet.